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Österreichische Medientage 2018 (ÖMT)

Österreichische Medientage 2018 (ÖMT)

Kritik an ePrivacy-Verordnung der EU

"Besser DSGVO ausführlich zu Ende exekutieren, statt parallel an E-Privacy zu arbeiten“, darin waren sich Experten bei den Österreichischen Medientagen 2018 einig. Auf die Frage „E-Privacy: Perfide oder Schutzschild?“ fanden die Teilnehmenden des Panels am zweiten Tag der Österreichischen Medientage eine eindeutige Antwort: Die Verordnung in ihrer jetzigen Form sei nicht tragbar. Laut Medienanwalt Gerald Ganzger lasse sich momentan noch nicht sagen, wie die Verordnung letztlich aussehen werde. Er gab allerdings zu bedenken: „Man sollte sich schon überlegen, ob eine rechtsgültige Zustimmung nicht auch ein Asset für Unternehmen sein kann.“ Verlagen empfiehlt der Medienanwalt, „breit zu kommunizieren, dass Gratisangebote auch finanziert werden müssen“. Sobald die ePrivacy-Verordnung der EU beschlossen sei, wäre es zu spät darüber zu jammern, wie die Zustimmung von Nutzern verlangt werden kann, so Ganzger. „Aufbruch“ – unter diesem Motto stand 2018 der größte österreichische Fachkongress der Medienbranche. Er wird von der Fachzeitung HORIZONT (Manstein Verlag) ausgerichtet und zählt im Schnitt 2.000 Teilnehmer an 2 Tagen. 

Artikel lesen (Horizont, 27. September 2018)

Viele Personen mit einer Stimme gegen E-Privacy (v.l.n.r.): Moderatorin Lilian Meyer-Janzek (Accenture), Robert Bodenstein (WKO), Heinz K. Becker (Mitglied des Europäischen Parlaments ÖVP), Thomas Kralinger (Mediaprint), Joachim Schütz (OWM) und Gerald Ganzger (Lansky, Ganzger & Partner). Foto: Horizont / Johannes Brunnbauer

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