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Kunst- und Kulturkompetenz trifft auf Recht

Kunst- und Kulturkompetenz trifft auf Recht

Seit September 2019 ist Anne-Marie Avramut Teil des LGP Teams in den Funktionen als Sammlungsleiterin des LGP Kunstbestandes und Kuratorin des Programmes „LGP art.now“. LGP News traf die Kunstmanagerin zum Gespräch.


Kunst- und Kulturkompetenz sind sehr weitgreifende Begriffe – wie sehen Sie konkret eine Umsetzung für LGP?

Anne-Marie Avramut (AA): LGP hat seit der Gründung bereits eine beträchtliche Anzahl von Kunstwerken im Laufe der Jahre angesammelt – von Markus Prachensky bis Peter Kogler oder Andrey Ostashov. Diese und viele andere Arbeiten namhafter Künstler kann man übrigens im gesamten Gebäude bewundern, da sie auf allen sechs Stockwerken verteilt hängen bzw. ausgestellt sind. Weil die Kanzlei viel Wert legt auf diese Besonderheit des Hauses, ist dann auch der Wunsch entstanden, diese Werke archivarisch zu erfassen und durch einen Kunstkatalog der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Außerdem möchten wir das bereits vor Jahren in Kooperation mit der Akademie der Bildenden Künste gestartete „LGP art.now“ Programm neu beleben und der Kanzlei ermöglichen, an einem Diskurs zu tagesrelevanten Kulturthemen an der Schnittstelle zwischen Kreativität, Wirtschaft, Politik und selbstverständlich Recht teilzunehmen. 

Welche Projekte laufen gerade im Rahmen des „LGP art.now“ Programmes?

AA: Bereits Anfang September 2019 hat LGP die erste Ausgabe des „Vienna Art Summit“ im Haus beherbergt und den rechtlichen Rahmen dafür hergestellt. Experten aus allen Sparten der Kunstindustrie – von Museologen über Galeristen, Künstler, Kuratoren, Kritiker, Sammler und Historiker aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Polen, Russland, Kasachstan, USA, China, Ungarn, Mexiko und den VAE – haben sich im Thinktank zu innovativen Ideen ausgetauscht. Es gibt bereits jetzt schon zahlreiche Anmeldungen für die 2. Ausgabe 2020 im kommenden Herbst, die höchstwahrscheinlich virtuell abgehalten werden wird. 

Welche Aktivitäten sind sonst noch für 2020 geplant?

AA: Wir werden mit mehreren Formaten gezielt an der Schnittstelle Kunst, Technologie und Recht arbeiten. Geplant sind mehrere Podiumsdiskussionen über Restitutionsthemen, Urheberrecht, rechtliche Grenzen von Kunst, Versicherungsrecht sowie über die Auswirkungen der Blockchain-Technologie auf den Kunstmarkt. Aufgrund der CoronaKrise setzen wir dabei auf digitale Modelle und werden mit Online-Konferenzen und Streaming arbeiten. Es geht bei LGP auch darum, in diesen Krisenzeiten Künstlern und Kulturschaffenden sowohl eine rechtliche Informations- und Präsentationsplattform zu ermöglichen.

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