Newsroom / News / Medien / Infomagazin LGP News 02/2022 / Arbeitsmedizin als neue Dienstleistung

Arbeitsmedizin als neue Dienstleistung

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Arbeitsmedizin als neue Dienstleistung

Die arbeitsmedizinische Betreuung größerer Unternehmen
wird in der Regel über arbeitsmedizinische Zentren (AMZ) – wie das AMZ der LGG Healthcare Services GmbH – abgewickelt. Ziel ist, die umfassende Dienstleistungskompetenz zu bündeln und um Arbeitsmedizin 4.0 zu ergänzen. 

Was macht das neue AMZ LGG Healthcare Services für Sie aus? 

Gerstbauer: Es freut mich, dass ich als ehemaliger Geschäftsführer des größten arbeitsmedizinischen Zentrums Österreichs meine langjährigen Erfahrungen aus der IT-Branche einbringen kann. Hinzu kommt, dass sich mit dem Joint Venture zwischen FasTest und LGG Industriebeteiligungen zwei dynamische Teams gefunden haben – ein Marktführer im Bereich medizinischer Dienstleistungen und eine der führenden Rechtsanwaltskanzleien Mitteleuropas. Wir versuchen, diese umfassende Dienstleistungskompetenz zu bündeln und um Arbeitsmedizin 4.0 zu ergänzen. Wir haben die Vision, ein digitalisiertes, modernes, arbeitsmedizinisches Zentrum aufzubauen, bei dem die Mitarbeiter im Fokus stehen und neue Entwicklungen am Arbeitsmarkt wie Home-Office und Flexibles Arbeiten abgebildet werden. Das AMZ ist eine wertvolle Ergänzung der bestehenden Dienstleistungen im LGP-Netzwerk. 

Warum haben Sie sich auf Arbeitsmedizin spezialisiert? 

Vrabl: Ich habe mich für die Arbeitsmedizin entschieden, weil ich dabei präventiv mitwirken kann, dass Menschen im beruflichen Umfeld gesund bleiben. Als Arbeitsmedizinerin muss ich mir auch ausreichend Zeit nehmen, um alle Fragen der einzelnen Arbeitnehmer*innen zu ihrer Gesundheit beantworten zu können. Zudem ist meine Tätigkeit interessant und abwechslungsreich, da ich die verschiedensten Berufe und die damit verbundenen Aufgaben sehr gut kennenlerne. 

Welche konkreten Leistungen werden angeboten? 

Gerstbauer: Grundsätzlich stellt das AMZ LGG Healthcare Services den arbeitsmedizinischen Betrieb laut Arbeitnehmer*innenschutzgesetz sicher. Dazu gehören die klassische arbeitsmedizinische Betreuung im gesetzlichen Ausmaß, Beratung bei der Erhaltung und Förderung der Gesundheit, Unterstützung bei Arbeitsstättenplanung und Durchführung betrieblicher Impfungen, Erste-Hilfe-Kurse, Arbeitsplatzevaluierungen und die Entwicklung betrieblicher Präventionskonzepte. Zusätzlich bieten wir auch Weiterentwicklungen in der betrieblichen Gesundheitsbetreuung an, wie z.B. betriebliche COVID-Testungen, umfassende Betreuung in allen Fragen der Pandemiebekämpfung, Gesundheitsbetreuung von Homeoffice-Mitarbeitern, Sustainability Reports, medizinische Beratung bei Auslandsreisen, Projektentwicklung in den Bereichen gesunde Ernährung, Stressprävention, Ergonomie am Arbeitsplatz und Work-Life-Balance.

Warum ist die Arbeitsmedizin ein so wichtiges Fachgebiet? 

Vrabl: Arbeitsmedizin setzt an der Prävention an – d.h. sie trägt dazu bei, dass Menschen ihre Gesundheit weitgehend erhalten. Und zwar direkt am Ort der beruflichen Tätigkeit, zumal Menschen einen Großteil ihres Erwachsenenlebens an ihrem Arbeitsplatz verbringen. Wenn Belastungen minimiert oder im besten Falle eliminiert werden, hilft dies jedem einzelnen Arbeitnehmer, seine Berufsfähigkeit bis ins hohe Alter zu erhalten. Gerade in Hinblick auf die voraussichtliche Erhöhung des Pensionsantrittsalters bedeutet das eine ganz wesentliche Hilfestellung. 


INTERVIEWPARTNER:

KommR Gerald Gerstbauer, MBA, MLE, Geschäftsführer bei LGG Healthcare Services

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