Newsroom / News / Medien / Infomagazin LGP News 01/2021 / Alexander Egger – unser Mann in Luxemburg

Alexander Egger – unser Mann in Luxemburg

Alexander Egger – unser Mann in Luxemburg

Seit gut 10 Jahren vertritt Lansky, Ganzger + partner erfolgreich Mandanten vor den beiden Unionsgerichten, dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) und dem Europäischen Gericht (EuG). Eine zentrale Funktion hat hierbei Univ.-Doz. Dr.Dr. Alexander Egger inne, welcher die Praxisgruppe „Head of EU, Regulatory, Public Procurement & State Aids“ der Kanzlei leitet. 

Alexander Egger, der österreichische Anwalt mit den wahrscheinlich meisten Fällen vor den europäischen Gerichten, hat mit seinen Kollegen bei LGP Mandanten in komplexen Causen in einer Vielzahl von Rechtsmaterien vertreten, von restriktiven Maßnahmen über Schadenersatz, Regulierungs-, Kartell- und Beihilfenrecht bis hin zum Asylrecht – oft mit einer menschenrechtlichen Komponente. Dabei konnte Eggers Team immer wieder positive Entscheidungen für prominente Klienten in allen Verfahrensarten erzielen, von Vorabentscheidungsverfahren über Nichtigkeitsklagen bis hin zu Rechtsmitteln. Derzeit sind wieder mehrere Verfahren anhängig. 

Doch wie gelingt es der Kanzlei, seit so langer Zeit regelmäßig Verfahren bis vor die Unionsgerichte zu bringen und dort erfolgreich zu vertreten? Dies lässt sich unter anderem damit erklären, dass sich Lansky, Ganzger + partner und die Praxisgruppe von Alexander Egger österreichweit einen hervorragenden Ruf in der Vertretung besonders komplexer Verfahren erarbeitet haben, welche dazu geeignet sind, vor den Höchstgerichten zu landen und in denen Fragen des Unionsrechts thematisiert werden. Diese legen die Gerichte dann dem EuGH vor. 

So geschehen etwa in prominenten Causen wie Kone u.a., einem Schadenersatzverfahren im Nachgang zum „Liftkartell,“ bei dem erstmals eine wegweisende Entscheidung zum Preisschirmeffekt erzielt werden konnte. Dabei konnten Egger und LGP für die ÖBB Infrastruktur AG den grundsätzlichen Anspruch auf Ersatz für einen überhöhten Preis erkämpfen, der von einem Unternehmen verlangt wurde, das an dem verbotenen Kartell gar nicht beteiligt war. Andere prominente Vorabentscheidungsverfahren konnte Alexander Egger mit seinem Team unter anderem für die Deniz Bank oder T-Mobile führen. 

Darüber hinaus gelang es dem Team um Gabriel Lansky und Alexander Egger aber auch, in spektakulären Fällen alle Verfahren – entweder gleich vor dem EuG oder im Rechtsmittel vor dem EuGH – zu gewinnen, etwa in der Causa Azarov, welche breite internationale Medienresonanz hervorrief. 

Vielen Privatpersonen und Unternehmen ist mitunter gar nicht klar, dass ihre rechtlichen Anliegen vom Unionsrecht determiniert und daher dazu geeignet sind, nach Luxemburg gebracht zu werden, um damit durchzudringen. In manchen Fällen sind es wiederum die Behörden, die Unionsrecht „übersehen“. In seiner Vertretungstätigkeit stellt Egger immer wieder fest, wie ihm auch seine wissenschaftliche Seite als Autor in führenden österreichischen Standardwerken zum Verfassungs- und Vergaberecht sowie in EU-weiten Publikationen (u.a. als Chefredakteur) nützt – manches Mal unter der mehr oder weniger ausdrücklichen Anerkennung seiner Autorität. 

Darüber hinaus profitieren Klienten bei der Vertretung ihrer Interessen von der langjährigen Tätigkeit Eggers am EuGH. Dies und frühere berufliche Aktivitäten im österreichischen Außenministerium brachten nicht nur Insiderwissen – auch in Bezug auf den Rat oder die Europäische Kommission – mit sich, sondern auch ein entsprechendes Netzwerk, welches bis in seine Zeit am Collège d’Europe (Brügge) zurückgeht, dessen Absolvent Egger ist. Dies ist für Mandanten der Kanzlei nicht zuletzt auch bei der Thematik der Public Advocacy von unschätzbarem Wert. 


AUTOR:

Philipp Freund, MA. BA., Head of Business Development und Policy Advisor bei LANSKY, GANZGER + partner

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