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Roundtable am 24. April 2018: Arbeiten 4.0

Roundtable am 24. April 2018: Arbeiten 4.0

Roundtable: „Schöne neue Arbeitswelt?“

LGP lädt zum Auftakt der Diskussionsreihe ARBEITEN 4.0

Wien, am 24. April 2018 - Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitsweise, Geschäftsmodelle und auch die Beziehung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Sie ist Lösung und Bedrohung zugleich. Zwischenmenschliche Interaktionen werden auf ein Mindestmaß reduziert. Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik sind gefordert, neue Ansätze für den Paradigmenwechsel zu finden. Beim Round Table mit dem Top-Manager, Juristen und Psychoanalytiker Alexander Schall hinterfragten Rechtsanwältinnen Julia Andras und Piroska Vargha herkömmliche Arbeitsmodelle auf ihre Eignung in einer „disruptiven“ Arbeitswelt und diskutierten die Bedeutung zwischenmenschlicher Interaktion. Der Einladung in die Räumlichkeiten der Wiener Rechtsanwaltskanzlei Lansky, Ganzger & Partner (LGP) folgten rund 30 Gäste aus Politik und Wirtschaft.

Foto (vl.n.r.): Alexander Schall, Piroska Vargha, Julia Andras, Gabriel Lansky

Digitalisierung als Gefahr und Chance für die Zwischenmenschlichkeit

Im Gespräch mit den Gastgeberinnen Julia Andras und Piroska Vargha beschrieb Alexander Schall die Digitalisierung sowohl aus der Sicht eines Managers als auch aus jener des Psychoanalytikers. Als Mittel zur Effizienzsteigerung und Bedrohung für die Privatsphäre des Individuums wird die Digitalisierung dämonisiert und abgelehnt, während sich die Arbeitswelt immer schneller entwickelt und an die Veränderungen anpasst. Arbeit in Großraumbüros, in der Cloud und vom Homeoffice aus ist längst Alltag und beeinflusst das Zusammenleben in der Gesellschaft in vielerlei Hinsicht. Es sei wichtig, mögliche Gefahren rechtzeitig zu erkennen und entgegenzusteuern, etwa wenn es um Gefühle der Unsicherheit, die Entfremdung vom Arbeitsplatz oder den Verlust der zwischenmenschlichen Interaktion gehe. Soziale Medien seien in diesem Zusammenhang trotz ihrer Vorteile für die Kommunikation kein Substitut für Zwischenmenschlichkeit. Laut Schall unterliege unser Begriff von Macht und Kontrolle einem Wandel, auch Themen der Freiheit und Sicherheit hängen stark mit der individuellen Wahrnehmung zusammen. „In unserer disruptiven Arbeitswelt sind das kritische Hinterfragen und die Wahrnehmung der Menschen als emotionale Wesen der Schlüssel zum Erfolg“, so Alexander Schall.

 

 

 

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