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Österreichisch-Deutsches Länderforum am 24. Oktober 2018

Österreichisch-Deutsches Länderforum am 24. Oktober 2018

Podiumsdiskussion zur "Zukunft der Energiepolitik Europas"

Am 24. Oktober 2018 lud das Österreichisch-Deutsche Länderforum (ÖDFL) zum Expertengespräch über die „Zukunft der Energiepolitik Europas“. Wirtschaftsminister a.D. Martin Bartenstein, OMV-Chef Rainer Seele, Christoph Jugel (Deutsche Energie-Agentur), Wien Energie-Geschäftsführer Michael Strebl und Rechtsanwalt Gabriel Lansky gaben Einblick in die zentralen Fragen der Energieversorgung. Der Einladung ins Wiener Rathaus folgten rund 200 Gäste, darunter zahlreiche Diplomaten wie der Botschafter der Russischen Föderation S.E. Dmitrij Ljubinskij.

Martin Bartenstein, Michael Strebl, Christoph Jugel, Gabriel Lansky mit dem ÖDLF-Gründer Harald Wögerbauer (Credit: SOCIETY)

Die europäische Energiepolitik ist nicht losgelöst denkbar von der Beziehung der Europäischen Union zur Russischen Föderation, dem Einfluss der Geopolitik auf den Wettbewerb (etwa im Ölgeschäft) oder dem Bedarf an alternativen Energieformen. Sowohl ÖDLF-Präsident Martin Bartenstein als auch OMV-Chef Rainer Seele betonten die Zuverlässigkeit Russlands als Lieferant von „ökologisch sinnvollem“ Gas. Gasförmige und flüssige Energieträger seien wohl noch länger notwendig, bestätigte Christoph Jugel von der Deutschen Energie-Agentur. Mit Blick auf die Zukunft der Energiegewinnung unterstrich Jugel die Bedeutung des Erfahrungsaustausches zwischen Großstädten – etwa zwischen Berlin und Wien. Aus der Praxis der Energiegewinnung einer Großstadt berichtete Wien Energie-Chef Michael Strebl, anhand der Fernwärmegewinnung aus der Müllverbrennungsanlage Spittelau. Auch die Industrie experimentiert mit der Energiegewinnung aus Plastikmüll. Laut OMV-Chef Rainer Seele betreibt die OMV eine Pilotanlage in Schwechat, in der hochwertiges Öl gewonnen wird. Selbst auferlegte ökologische Standards seien ein wichtiger Beitrag zur Zukunft der Energiegewinnung.

Der Einladung des ÖDLF ins Wiener Rathaus folgten rund 200 Gäste (Credit: SOCIETY)

Über das Österreichisch-Deutsche Länderforum (ÖDFL)

Das Österreichisch-Deutsche Länderforum (ÖDLF) ist eine Plattform zur Vertiefung und Weiterentwicklung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Menschen, Organisationen und Unternehmen in Deutschland und Österreich. Die Initiative geht auf Altbundeskanzler Wolfgang Schüssel zurück, zu den Gründern zählen Harald Wögerbauer, Franz Fiedler und Ewald Wetscherek. Bei den weiteren Vizepräsidenten, Vorstandsmitgliedern und Funktionären wurde auf eine gewogene Auswahl aus politischen und gesellschaftlichen Strömungen geachtet. LGP ist im Vorstand mit Rechtsanwalt Gabriel Lansky vertreten. Zu den Unterstützern des Länderforums zählen auch die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, die Wirtschaftskammer Österreich, die Industriellenvereinigung und namhafte Unternehmen. Am 23. Januar 2018 fand die erste, konstituierende Versammlung des Vereins im Palais Hansen/Kempinski in Wien statt. Nähere Informationen: http://www.oedlf.at

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