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Vienna Economic Forum am 7. November 2017

Vienna Economic Forum am 7. November 2017

Wien, am 7. November 2017 - Zum 14. Mal trafen einander hochrangige Entscheidungsträger aus 30 Ländern beim Vienna Economic Forum, um über die wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit in den Ländern Zentral- und Süd(ost)europas zu diskutieren. Auch in diesem Jahr hatte Harald Neumann, Vorstandsvorsitzender der Novomatic AG und Vizepräsident des Vienna Economic Forum, als Gastgeber in das Novomatic Forum geladen. 

Die Teilnehmer des Roundtable zum Thema „Regionale Kooperation als Katalysator der Europäischen Integration“ – unter ihnen auch LGP-Kanzleigründer Gabriel Lansky – waren sich einig, dass nicht vorhandene oder schlecht ausgebaute Infrastruktur die wirtschaftliche Zusammenarbeit der Staaten des Westbalkans erschwere. Schlecht ausgebaute Straßen- und Bahnnetze, Energiekorridore, Breitbandnetze, fehlende Telekommunikationsinfrastruktur oder interregionale Flugverbindungen zählen demnach zu den Kernproblemen. Zusätzlich zu den wichtigen Initiativen auf regionaler sowie auf EU-Ebene (Berlin Process, Energy Community, Regional Cooperation Council etc.) sollte auch verstärkt die Zusammenarbeit mit externen Investoren angestrebt werden. China biete sich als logischer Partner an, so Gabriel Lansky. Er verwies auf das Beispiel Serbiens, wo mehr als 5 Milliarden Euro an chinesischen Infrastrukturinvestitionen aus den Mitteln der „One Belt, One Road-Initiative“ (OBOR) lukriert werden konnten. In Richtung Europäische Union stellte Lansky fest, diese sei gut beraten, die eigene überbordende Regulierung zu beseitigen. „In der EU-Kommission gibt es ein wachsendes Problembewusstsein, was die Bürokratie betrifft. Der Weg von dieser Erkenntnis bis zu einer tatsächlichen Veränderung ist allerdings ein weiter“, so Gabriel Lansky in seinem Statement. Gesprächspartner am Podium waren der ehemalige österreichische Vizekanzler und derzeitige EFSI-Chef Wilhelm Molterer, Premier Zoran Zaev (Mazedonien), Dragica Sekulic (stv. Wirtschaftsministerin der Republik Mazedonien), Zoran Zaev (Mazedonien), AME International-Chef Heinz Messinger, Flughafen Wien-Vorstand Günther Ofner, Hakan ATES (CEO DenizBAnk Financial Services Group) Peter Lennkh (Raiffeisen Bank International) und Gazmend Turdiu (stv. Generalsekretär RCC).

Auditorium im Novomatic Forum
Heinz Messinger (AME International); Zoran Zaev (Premier Mazedonien); Wilhelm Molterer (EFSI); S.E. Victor Jackovich; Dragica Sekulic (stv. Wirtschaftsministerin der Republik Mazedonien); Gabriel Lansky

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