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LGP bei Gründung der EAWU

LGP bei Gründung der EAWU

Astana, Kasachstan - Am 29. Mai 2014 haben die Präsidenten von  Kasachstan, Russland und Weißrussland das Abkommen zur Gründung einer Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) unterzeichnet. Ziel der EAWU ist, den Austausch von Waren, Kapital, Dienstleistungen und Arbeit zu erleichtern. Außerdem planen die drei Mitgliedsstaaten, Teile ihrer Wirtschaftspolitik zu koordinieren.

Laut Anna Zeitlinger kann die Eurasische Wirtschaftsunion für post-sowjetische Länder von Nutzen sein. Zeitlinger, die auch den Wiener Desk für Russland und CIS der international tätigen Kanzlei leitet, betonte bei der Pressekonferenz im "Büro für Zentrale Kommunikation", dass die Skepsis seitens der EU-Staaten unbegründet sei, weil die Eurasische Wirtschaftsunion im Gegensatz zur EU als eine reine Wirtschaftsstruktur konzipiert sei.

Zwar gebe es viele Herausforderungen für die Regierungen der drei Mitgliedsstaaten, dennoch biete die Union viele positive Aspekte für Investoren und Unternehmen in der Region. Nun müssten die Rechtssysteme und Wirtschaftsstrukturen harmonisiert sowie konkrete Maßnahmen geschaffen werden, um den freien Verkehr von Waren, Kapital, Dienstleistungen und Arbeit zu ermöglichen, der in der Europäischen Union bereits umgesetzt wurde. Bei deren Umsetzung könne auf die Erfahrung der EU zurückgegriffen werden.

Zeitlinger bekräftigte, dass Toleranz im multikulturellen Kasachstan großgeschrieben werde. Daher erwarte sie beim freien Verkehr von Arbeitskräften keine Probleme. Russland, Weißrussland und Kasachstan seien durch die gemeinsame Geschichte, Kultur und Sprache bereits seit Langem vereint. Nach Ratifizierung tritt das Abkommen zum 1. Januar 2015 in Kraft.

Video der Pressekonferenz in russischer Sprache in voller Länge

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