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Handelskammer: Starthilfe von ATAZ

Handelskammer: Starthilfe von ATAZ

Die österreichisch-aserbaidschanische Handelskammer in Wien hilft Unternehmen beim Markteinstieg.

Wer auf dem aserbaidschanischen Markt ohne partnerschaftliche Unterstützung Fuß fassen will, kann sich schnell blutige Nasen holen. Damit die Nase nicht blutet und der Einstieg für österreichische Firmen in Aserbaidschan harmonisch und ohne überbordende Anlaufkosten über die Bühne geht, gibt es in Wien die österreichisch-aserbaidschanische Handelskammer (ATAZ). "Wir sind keine Konkurrenz zur Österreichischen Wirtschaftskammer, sondern eine private Initiative und betreuen seit 2009 Unternehmen in beiden Ländern beim wirtschaftlichen Einstieg im jeweils anderen Land", sagt Alexander Behensky, Generalsekretär der ATAZ, gegenüber dem Verkehr.

Die Gründung der ATAZ geht auf eine Initiative der österreichischen Unternehmen OMV, Siemens, Lansky, Ganzger + partner, COOP Himmelb(l)au und asp Consulting zurück und fungiert neben der Unterstützung von wirtschaftlichen Aktivitäten auch als Drehscheibe für den interkulturellen und humanitären Austausch und veranstaltet regelmäßig Tagungen, Wirtschaftsmissionen und informelle Zusammenkünfte im Sinne der gegenseitigen wirtschaftlichen Annäherung auch in Bereichen abseits vom Öl- und Gasgeschäft. "Aserbaidschan ist für österreichische Investoren attraktiv, nicht zuletzt wegen seiner politisch stabilen Lage und der geopolitischen wichtigen Transitlage zwischen Asien und Europa", sagt Behensky. Der aserbaidschanische Markt ist aufnahmefähig für österreichisches Know-how.

Erst im März dieses Jahres präsentierte ATAZ in Baku das Land als vielversprechenden Markt für österreichische Investoren.

Österreich wird in Baku als Tür zur EU präsentiert und als idealer Platz für Holding-Strukturen gepriesen. Zunehmend würden Unternehmen aus Aserbaidschan ihre Holding-Gesellschaften in Österreich errichten, merkt Behensky an. Beim Vortrag in Baku wurde auch schon die Frage an die Wand projiziert, ob Aserbaidschan möglicherweise nicht schon 2030 Mitglied der EU sein könnte. Heuer wird die erste Handels- und Investment-Konferenz Österreich-Aserbaidschan über die Bühne gehen. Und will ATAZ in Baku ebenfalls ein Büro eröffnen.

("Verkehr" Nr. 20/11 vom 20.05.2011 Seite: 11 Ressort: Reportage)

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