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Standortpräsentation Vojvodina am 12.12.2017

Standortpräsentation Vojvodina am 12.12.2017

„Explore Serbia’s industrial hub“

Gemeinsam mit der Beratungsgesellschaft  GRIMEX lud LGP am 12. Dezember 2017 zur Standortpräsentation „Serbia meets Austria: Explore Serbia’s industrial hub Vojvodina“. Der Einladung zur Veranstaltung in unsere Kanzlei folgten rund 70 Gäste aus Serbien und Österreich, darunter zahlreiche Vertreter namhafter Unternehmen. Die Delegation stand unter der Leitung von Igor Mirović, Ministerpräsident der Autonomen Provinz Vojvodina. Der ehemalige Spitzendiplomat Wolfgang Petritsch führte durch das Programm. Agrana und Café+Co unterstützten als Sponsoren den Matchmaking-Event.

Boško Vučurević (Industrie- und Handelskammer Vojvodina), Fritz Kaltenegger (Café+Co), Ivan Gros (GRIMEX), Đorđe Milićević (VP Regierung AP Vojvodina), S.E. Pero Janković (Botschaft Republik Serbien), Igor Mirović (Ministerpräsident der AP Vojvodina), Udo Eichlinger (SIEMENS D.O.O.), Wolfgang Petritsch (LGP), Johann Marihart (Agrana), Nikola Žeželj (Vojvodina Development Agency)

Die Autonome Provinz Vojvodina ist die bedeutendste Industrieregion der Republik Serbien, dank ihrer günstigen geografischen Lage an der Donau bildet sie eine Schnittstelle zwischen den Märkten der Europäischen Union und jenen Südosteuropas. Auch Investoren aus dem Nahen Osten und Asien werden verstärkt auf die Region aufmerksam. Bedeutende serbische Unternehmen haben ihren Sitz in der Vojvodina. Gemeinsam mit dem auf Südosteuropa spezialisierten Partner GRIMEX CONSULT lud LGP am 12. Dezember 2017 zur Standortpräsentation „Serbia meets Austria: Explore Serbia’s industrial hub Vojvodina“. Teilnehmer der serbischen Delegation waren unter anderem: Aleksandar Group, Dak Comerc Ltd, Chamber of Commerce and Industry of Vojvodina, Lucic Group, Matijevic Ltd, Nopal Lux, Pinsoft, Prezident Company, Siemens Serbien, Timcop Ltd Temerin, Vojvodina Development Agency, Zitopromet L.D. „Kaffeedienstleister“ Café+Co und Nahrungsmittelkonzern Agrana unterstützten den Matchmaking-Event als Sponsoren. Weitere Treffen auf regionaler Ebene sind geplant. 

Vojvodina als Exportmotor Serbiens

In ihren einleitenden Worten zur Standortpräsentation „Serbia meets Austria: Explore Serbia’s industrial hub Vojvodina“ unterstrichen die Gastgeber Gabriel Lansky (LGP) und Ivan Gros (GRIMEX) die wirtschaftliche Bedeutung der autonomen Region Vojvodina als „Exportmotor Serbiens“. Die Regionalregierung in Novi Sad setzt auf diese strategische Rolle und laut Premierminister Igor Mirović fließen aktuell etwa 40 Prozent des regionalen Haushaltsbudgets in die Entwicklung der Schlüsselsektoren. Als solche gelten die Lebensmittelproduktion- und verarbeitung, der Tourismus, die Fertigungsindustrie für Drittmärkte und allgemein technologische Innovation. „Ausländische Investoren sollen in der Vojvodina optimale Bedingungen vorfinden“, so Igor Mirović bei der Veranstaltung in Wien. „Österreich ist in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht für uns ein wichtiger Partner auf dem Weg in die EU. Wir müssen allerdings die Zusammenarbeit auf regionaler Ebene forcieren. Das nächste Treffen kann zum Beispiel bei uns in der Vojvodina staffinden“, schloss der Premierminister seine Worte mit einer Einladung. „Die Infrastruktur in der Vojvodina ist ausgebaut, jetzt müssen wir an der Zusammenarbeit zwischen den Regionen bauen“, ergänzte Vizepräsident Dorde Milićević. 

 

 

Der ehemalige Spitzendiplomat Wolfgang Petritsch (LGP) und Gastgeber Gabriel Lansky

Investoren wird der rote Teppich ausgerollt

Bei der von LGP und GRIMEX organisierten Standortpräsentation „Serbia meets Austria“ fand Siemens Serbien-Chef Udo Eichlinger lobende Worte für das Investitionsklima Serbiens. „Siemens ist seit über hundert Jahren auf dem serbischen Markt aktiv – das Engagement der Vučić-Regierung ist einzigartig. Investoren wird der rote Teppich ausgerollt.“ Die Zurückdrängung der Bürokratie in der öffentlichen Verwaltung, die weitere Verbesserung der Rechtssicherheit und stabile Produktionskosten seien für den eingeschlagenen Erfolgsweg allerdings maßgeblich. Udo Eichinger findet sich mit dieser Einschätzung in Gesellschaft des Agrana-Chefs Johann Marihart, der ebenfalls auf die für langfristige Investitionen nötigen Rahmenbedingungen hinweist. Dass es nicht nur Großkonzerne nach Serbien zieht, zeigte der dritte im Rahmen der Standortpräsentation „Serbia meets Austria“ präsentierte Showcase des „Kaffeedienstleisters“ Café+Co: Die Gruppe ist in zwölf Ländern Mittelost- und Südosteuropas tätig und Geschäftsführer Fritz Kaltenegger sieht Serbien für sein Unternehmen als drittwichtigsten Markt. Als Standortvorteil bewertet er vor allem die Infrastrukturinvestitionen. Nikola Žeželj, Direktor der „Vojvodina Development Agency“, fasst zusammen: Die günstige geografische Lage, eine gut ausgebaute Infrastruktur in Kombination mit vergleichsweise niedrigen Arbeitskosten, niedrigen Steuersätzen und Förderprogrammen sprechen für Investitionen in der Vojvodina. Automotive, Landwirtschaft, IKT und erneuerbare Energien bieten sich besonders an.“

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