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LGP Smart City Talks - Premiere 18.6.14

LGP Smart City Talks - Premiere 18.6.14

Wien, 18.6.2014 – Bei der Expertendiskussion im Rahmen der LGP Smart City Talks der Wiener Wirtschaftsrechtskanzlei Lansky, Ganzger + partner legten Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Gabriele Domschitz, Vorstandsdirektorin der Wiener Stadtwerke Holding AG und Thomas Madreiter, oberster Planungsdirektor der Stadt Wien, ein klares Bekenntnis zu sozialen und ökologischen Interessen bei der Entwicklung des Wiener Städtekonzeptes ab, bei der die Innovation als Klammer dient. Die mit 100 Teilnehmern restlos ausgebuchte Expertendiskussion war Auftakt der neuen Veranstaltungsserie „LGP Smart City Talks“. Kanzleigründer Gabriel Lansky betonte, dass das Thema „Smart City“ in seiner Komplexität aus teilweise divergierenden politischen, rechtlichen und ökonomischen Interessen genau zur Praxis und Expertise der Kanzlei passe.

Wohnbaustadtrat Ludwig erläuterte die Kernziele des Wiener „Smart City“-Konzeptes. Bei der Gestaltung des Wiener Smart City-Konzeptes stehen sozialer Ausgleich, das Erreichen der Klimaschutzziele und das Bewahren der eigenen städtebaulichen Identität im Mittelpunkt. Partizipation und neue Zugänge seien dabei ebenso vorgesehen wie das Einbeziehen von überregionalen Interessen. Die Überbrückung des Bruches zwischen neuen Stadtvierteln, wie etwa zwischen dem Sonnwendviertel beim Wiener Hauptbahnhof und den angrenzenden Straßenzügen, werde bewusst durch ein umfangreiches Maßnahmenpaket unterstützt. Gabriele Domschitz, Vorstandsdirektorin der Wiener Stadtwerke, präsentierte zukunftsweisende Lösungen, um noch mehr Wiener und Pendler vom öffentlichen Verkehr zu überzeugen. So arbeiten die Stadtwerke derzeit an einer Jahreskarte, mit der die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Tiefgaragen, City-Bikes, E-Autos und Ladestationen sowie Car-Sharing möglich werde.

Laut Planungsdirektor Thomas Madreiter ist der Begriff der „Smart City“ nicht international definiert. Dennoch habe Wien mit seinem städtebaulichen Konzept eine zukunftsweisende Gemeinwohlstrategie für die Städte des 21. Jahrhunderts schlechthin entwickelt.

Rechtsanwalt Andreas Bernegger, Experte für UVP und Infrastrukturprojekte bei Lansky, Ganzger + partner, bekräftigte, dass die Novelle der Wiener Bauordnung durch Lockerungen einen Beitrag für die Stadtverdichtung – Stichwort Autostellplatzpflicht und Dachausbauten – leisten werde. Eine Lockerung des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes in Hinblick auf Kumulierungen von Vorhaben in der Stadt wäre ebenfalls wünschenswert.

Was rechtliche Herausforderungen durch Brüssel betreffe, so versicherte Rechtsanwalt Alexander Egger, Leiter für EU- und Vergaberecht bei Lansky, Ganzger + partner, aus eigener Erfahrung, dass EU-Recht und Vergaberecht zwar oft rechtliche Hürden aufstellen, diese aber durchaus bewältigt werden können. Egger unterstrich, dass das Recht auch Chancen biete, insbesondere die kürzlich verabschiedeten Vergabe-Richtlinien und die diversen EU-Förderungen. Urban Governance als Steuerungs- und Regelungssystem der Gemeinde diene letztendlich der Verwirklichung der „Smart City“.

 

 

Bilder der Premiere Wien.Baut.Zukunft.

Thomas Madreiter, Michael Ludwig, Gabriele Domschitz, Gabriel Lansky
Robert Salfenauer, Leiter der LGP Immorechtsabteilung, mit Michael Ludwig auf der LGP Dachterrasse
Thomas Madreiter, Gabriele Domschitz, Michael Ludwig, Gabriel Lansky, Andreas Bernegger, Alexander Egger
Ausgebucht bis auf den letzten Platz

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