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10th Jubilee Vienna Economic Forum

„Visions and Visionaries. The Economy is the Motor”

10th Jubilee Vienna Economic Forum

Am 24. bis 25. November 2013 fand das 10. Jubiläum des Vienna Economic Forums im Palais Niederösterreich zum Thema „Visions and Visionaries. The Economy is the Motor” unter Teilnahme prominenter Redner aus Politik und Wirtschaft statt. Unter anderem eröffnete S.E. Bundespräsident Dr. Heinz Fischer den zweiten Konferenztag am 25. November.

LGP Managing Partner Dr. Gabriel Lansky nahm als Redner an der durch Mag. Alois Steinbichler (Vorstandsdirektor der Kommunalkredit Österreich) moderierten Podiumsdiskussion zum Thema „Make Visions Real. Visionaries from Different Economic Sectors“ gemeinsam mit DI Peter Umundum (Vorstandsmitglied der Österreichische Post AG), Herrn Dorin Dragutanu (Gouverneur der Nationalbank Moldova), Dr. Karsten Benz (CCO der Austrian Airlines AG), Dr. Reinhard Zuba (Group Chief Marketing Officer, Telekom Austria Group) und Herrn Zoran Visnjic (Vorstandsmitglied der Uniqa International), teil.

Lansky zeichnete die wichtige Rolle von Anwälten und Juristen in der Weiterentwicklung der regionalen Zusammenarbeit auf und erklärte, dass die gemeinsame Betreuung von europarechtlichen Mandaten durch erfahrene Kanzleien aus „alten“ EU Mitgliedstaaten und neuen Mitgliedstaaten bzw. Beitrittskandidaten Teil von erfolgreicher Anwaltskooperation über die Grenzen hinaus sein kann. Weiters wäre es wichtig, wenn die Europäische Union mehr Flexibilität in Hinblick auf (Süd-)Osteuropäische Kandidatenstaaten und möglichen strategischen Partnern – wie der Ukraine – zeigen würde, um nicht wichtige Beitrittskandidaten zu vergraulen.

Im Allgemeinen zeigte Lansky vier Modelle für die internationale Tätigkeit von Anwaltskanzleien auf: zum Ersten gäbe es die großen internationalen Anwaltskanzleien, die nach Möglichkeit überall eine Niederlassungseröffnung anstreben und versuchen mit ihrem Namen erfolgreich zu agieren; zum Zweiten gäbe es die kleineren internationalen Anwaltskanzleien, die ebenfalls Niederlassungen in ihren Zielregionen eröffnen, jedoch nicht den Vorteil eines allseits bekannten Namens haben; bei beiden dieser Varianten ergäbe sich das Problem der Inflexibilität und des unzureichenden Verständnisses des lokalen Rechtsmarktes. Zum Dritten gäbe es Anwaltskanzleien, die vorrangig national agieren und mit einem „Best Friends System“ international tätig, jedoch oft zu klein sind, ihren Klienten einen „One-Stop-Shop“ bieten zu können. Und zuletzt gäbe es die von Lansky, Ganzger + Partner verfolgte Strategie, die alle drei zuvor erwähnten Systeme integriert: nämlich mit sogenannten Country Managern, meist Juristen aus den Ländern mit denen Lansky, Ganzger + Partner vermehrt zusammenarbeitet, die in Wien vor Ort Mandanten aus den Zielregionen muttersprachlich betreuen und in den Zielregionen Partnerkanzleien wählen können, die perfekt für die Betreuung der jeweiligen Causen geeignet sind. Ausnahmen bilden nur die wenigen internationalen Niederlassungen von Lansky, Ganzger und Partner in Bratislava, Astana und ein Joint Venture in Baku, die jeweils zu den besten Kanzleien vor Ort zählen.

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